Zum Inhalt springen

Was aus einem Foto entsteht

AI Lister nimmt ein einziges Bild und baut daraus ein vollständiges Inserat — Bilder, Text, Preis, Versandklasse und Lagerort. Vier Schritte laufen automatisch ab, zwei davon sind Pflicht.

Die Verarbeitungskette

Jeder Schritt wird einzeln protokolliert. Schlägt ein optionaler Schritt fehl, entsteht das Inserat trotzdem — nur ohne dieses Element.

  1. Artikel erkennen

    Pflicht

    Ein Bildmodell analysiert das Foto und bestimmt Kategorie, Marke, Modell, Zustand und sichtbare Mängel. Ergänzt werden geschätztes Gewicht für die Versandklasse und ein realistischer Marktpreis. Was nicht sicher erkennbar ist, bleibt leer — geraten wird nichts, weil eine falsche Modellangabe im Inserat teurer ist als eine fehlende.

  2. Verkaufstext schreiben

    Pflicht

    Titel, Beschreibung und Stichpunkte entstehen pro Plattform getrennt, weil unterschiedliche Regeln gelten: eBay indexiert den Titel und begrenzt ihn auf 80 Zeichen, Kleinanzeigen belohnt einen persönlichen Ton. Sichtbare Mängel werden benannt statt beschönigt.

  3. Produktbilder erzeugen

    Optional

    Aus dem einen Foto entstehen mehrere Studioaufnahmen: Hero, Frontalansicht, Detail und eine Umgebungsaufnahme. Verändert werden ausschließlich Licht, Hintergrund und Perspektive — der Artikel selbst bleibt exakt, inklusive Kratzern und Abnutzung.

  4. 3D-Modell erstellen

    Optional

    Optional entsteht aus dem Foto ein 3D-Modell im GLB-Format für eine drehbare Ansicht. Der langsamste Schritt der Kette — er läuft im Hintergrund und blockiert das Inserat nicht.

Nach dem Inserat

Mehrere Plattformen, ein Artikel

Ein Artikel wird einmal erfasst und auf mehreren Kanälen geführt. eBay wird über die offizielle Schnittstelle bespielt: einstellen, aktualisieren, beenden. Bei Kleinanzeigen füllt eine Browser-Erweiterung das Formular in deinem eigenen Browser vor — du prüfst und veröffentlichst selbst.

Lagerort behalten

Jeder Artikel bekommt einen Lagerort in einer beliebig tiefen Struktur: Keller → Regal B → Kiste 12. Wenn nach drei Wochen jemand kauft, steht im Inserat, wo der Artikel tatsächlich liegt.

Käuferfragen beantworten

Anfragen laufen im Backend zusammen. Zu jeder Frage entsteht ein Antwortentwurf aus den Inseratsdaten. Gesendet wird nichts automatisch — jede Antwort geht erst nach deiner Freigabe raus.

Versandlabel erzeugen

Aus Gewicht und Maßen wird die Versandklasse bestimmt und das Label erzeugt. DHL ist angebunden, Hermes und DPD sind als Schnittstelle vorbereitet. Alle Anbieter setzen einen Geschäftskundenvertrag voraus.

Auf dem eigenen Server

AI Lister läuft auf deiner eigenen Maschine. Fotos, Inserate, Käuferadressen und Zugangsdaten bleiben in deiner Infrastruktur. Marktplatz-Zugangsdaten liegen verschlüsselt in der Datenbank.

Wissensbereich für Sichtbarkeit

Ein öffentlicher Ratgeberbereich mit strukturierten Daten, der auf Google und in KI-Antworten gefunden werden soll — statisch ausgeliefert und damit schnell.

Warum Kleinanzeigen anders funktioniert

Kleinanzeigen bietet privaten Verkäufern keine offene Schnittstelle zum Einstellen von Anzeigen, und die AGB beschränken automatisiertes Veröffentlichen. AI Lister stellt dort deshalb nicht selbst ein.

Stattdessen bereitet der Server den Entwurf vor, und eine Browser-Erweiterung füllt das echte Formular in deinem Browser, in deiner Sitzung vor. Du prüfst die Anzeige und veröffentlichst sie mit einem Klick.

Das hat drei Konsequenzen, die so gewollt sind: Es liegen keine Kleinanzeigen-Zugangsdaten auf dem Server, jede Anzeige wird vor der Veröffentlichung von einem Menschen gesehen, und es entsteht kein Bot-Verkehr. Die Erweiterung sendet das Formular nie selbst ab.

Welche Plattform sich für welchen Artikel lohnt, steht im Plattformvergleich mit aktuellen Marktzahlen.